Dienstag, 25. Dezember 2018

Festtagsmenü 2018

Collage

*Zu Heilig Abend wird bekanntermaßen reichlich gevöllert. Auch wir haben dieses Jahr mit dieser Tradition mitgehalten. In folgendem Beitrag möchte ich euch unser 3-Gänge-Menü vorstellen.


Grundsätzlich mag ich Weihnachten nicht besonders. Mir geht vor allem die musikalisch-mediale Zwangsbeglückung, die von November aus startet auf die Nerven. Dennoch ist es eine Zeit, in der man gut und gerne mal üppiger ist, auch meine bessere Hälfte und ich.

Festtagsmenü 2018

Aperitif

- Gin Tonic mit Gurke und Zitrone
Ich denke dazu muss man nichts erklären.

Vorspeise

- Toastbrot mit Lachs, Avocado und Schlagobers mit Kren (Schlagsahne mit Meerrettich) für 4 Toasts

Die Speise an sich ist relativ einfach und gelingt auch Menschen, die nicht gerne kochen. Dazu nimmt man eine reife Avocado und zerdrückt sie mit einer Gabel. Ein wenig Zitronensaft und Pfeffer dazu. In der Zwischenzeit Schlagoberschlagen zirka 100 ml und mit 2 EL frischen Kren vermengen. Toastbrot toasten. Zuerst eine Schicht Avocado, dann den Räucherlachs 100g darauf und zu guter Letzt das Schlagobers mit dem Kren auf den Räucherlachs geben.

Lachsbrötchen

Hauptspeise

- Truthahn auf Cranberrys und Kürbis mit Zuckerkarotten und Kartoffelpüree

Für uns reichen kleine Mengen, obwohl es auch dieses Jahr wieder einmal zu viel war. Mir persönlich war es wichtig einen Freilandtruthahn aus dem Waldviertel zu besorgen. Bezogen habe ich ihn von dem Betrieb Hausmühle in Grafenschlag, die seit Jahren Gänse, Enten und anderes Geflügel in bester Bioqualität produzieren. Hier gibt es tolle Produkte zu einer hervorragenden Qualität, die man auch schmeckt. Für uns gab es einen halben Truthahn, der zirka 3 kg gewogen.

Truthahn


Zutaten
- Halber Truthahn (Pute) zirka 3 kg
- Eine handvoll getrockneter Cranberrys
- Ein Bund Wurzelgemüse
- 300 g Kürbis (Der Kürbis stammt aus unserem Garten. Wir haben ihn für das Essen im Herbst eingefroren.)
- 1 Zwiebel
- 3 Knoblauchzehen
- Ein paar Zweige Rosmarin und Thymian
- Salz, Pfeffer
- 400 ml Hühnerfonds
- Öl
Truthahn gebraten

1. Den Truthahn waschen und mit einem Küchenpapier trocknen. In der Zwischenzeit Wurzelgemüse, Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und auf den beölten Bräter geben.
2. Cranberrys und Kürbis dazu.
3. Den Truthahn mit Salz und Pfeffer würzen und ein paar Zweige Rosmarin und Thymian dazu geben. Anschließend den Truthahn mit Öl begießen.
4. Den Backofen auf 185 Grad Ober-/Unterhitze aufwärmen.
5. Den gewürzten Truthahn am Bräter mit der Hühnerbrühe ins Rohr schieben.
6. Backzeit zirka 2,5 Stunden. Dazwischen immer mal wieder den Truthahn mit der Bratensauce, die im Bräter gelandet ist, übergießen.

Beilagen

Zuckerkarotten
- 200 g Karotten
- Ein paar Zweige Rosmarin
- Ein Stück Butter
- Ein EL Zucker
Karotten kochen bis sie bissfest sind. Anschließend in Butter mit Zucker und Rosmarin schwenken. Bei Bedarf salzen.

Kartoffelpüree
- ½ kg mehlige Kartoffel (Diese stammten auch aus unserem Garten.)
- Ein Stück Butter
- Salz
- Muskat
Kartoffeln waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Weichkochen lassen. Mit einem Kartoffelstampfer klein drücken. Mit Butter, Salz und Muskat abschmecken.

Weihnachten

Dessert

- Bananenbrot ohne Mehl und Zucker mit Eis und Schlagobers

Das Bananenbrot ohne Mehl und Zucker war ursprünglich ein Experiment von mir, da ich auf der Suche nach einem lowcarb Dessert war. Es schmeckt wirklich lecker, ist total leicht herzustellen. Ich werde es künftig öfter auch unter dem Jahr machen.

- 2 Bananen eher reif
- Eine handvoll Datteln
- Eine Tasse Mandeln
- 1 EL Olivenöl
- 3 Eier
- 1 TL Backpulver

1. Alles in einen Mixer geben und gut durchmischen. Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.
2. Eine befettete Brotkastenform verwenden und die Masse hinein fügen.
3. Zirka 35 Minuten backen.

Dazu gab es eine Kugel Vanille- und Tiramisu Eis.

Bananenbrot

Hier geht's zum Anleitungsvideo


Fazit

Sehr lecker alles und mit einem überschaubaren Aufwand. Ich glaube, das wir es künftig öfter bei uns geben. Auf jeden Fall wurde alles zusammengegessen. 😊

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© Edith Huber

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