Montag, 19. März 2018

Eine winterliche Gemüsesuppe mit einem Hauch von Frühling




Es war vermutlich naiv von mir zu denken, dass der Winter endlich vorüber ist. Nach einer dreitägigen Schönwetterphase kam wieder eine ernüchternde Abkühlung. Aber die Tage werden länger und zum Glück gibt es kulinarische Seelentröster. Unterstrichen wird diese Tatsache zusätzlich vom Saisonkalender, das kulinarische Angebot ist karg. Aber keineswegs langweilig! Das ist höchstens der Koch oder die Köchin ohne Einfälle.

Aktuell ist gerade die Kohl- und Rübenzeit, aber man bekommt schon mancherorts auch den ein oder anderen Frühlingsgruß. Also lag nichts mehr auf der Hand, als eine tolle Suppe.



Eine winterliche Gemüsesuppe mit einem Hauch von Frühling

Zutaten

1 mittelgroße Zwiebel
3 Karotten (Möhren)
1 gelbe Rübe (gelbe Möhre)
1 Stück einer Petersilwurzel
2 Stange Lauch
1 Stück einer Knollensellerie
1 kleiner Kopf Karfiol (Blumenkohl)
1 Bund frische Petersilie
1 Dose Bohnen (Sorte nach Belieben wählen)
2 Liter Wasser und 3 EL selbstgemachtes Suppenkräutersalz (alternativ: Hühner-, Rinds- oder Gemüsebrühe)
3 EL Distelöl

Topic

Frischen Parmesan
1 Löffel Bärlauchpesto
Frischer Pfeffer (nach Belieben)


Zubereitung

  1. Das Gemüse waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Petersilie hacken.
  2. In der Zwischenzeit die Zwiebel fein hacken und im Distelöl anrösten. (Sie können auch ein anderes gutes Öl, wie z.B. Oliven- oder Sonnenblumenöl dazu verwenden.)
  3. Nach und nach das geschnittene Gemüse dazu geben und mit Wasser ablöschen.
  4. Aufkochen lassen, die Hitze zurücknehmen, zudecken und noch 40 Minuten leise dahinsimmern lassen.
  5. Selbstgemachtes Suppenräutersalz dazu geben. Ich verwende dieses Salz schon seit Jahren und stelle es auch selbst her. Das Rezept dazu finden Sie hier. Wenn Sie kein Suppenkräutersalz haben, können Sie anstatt des Wassers eine andere Art von Brühe verwenden.
  6. Zirka 10 Minuten vor Ende der Gartzeit die Bohnen aus der Dose nehmen, gründlich waschen und der Suppe beifügen.
  7. Nochmals kosten und mit Peffer ggf. mit Salz nachwürzen.
  8. Am besten schmeckt die Suppe, wenn man sie auskühlen lässt und dann nochmals erwärmt. Dazu kann man die sie mit diversen Topics verfeinern. Ich selbst mag frisch gehobelten Parmesan am liebsten. Besonders gut schmeckt die Suppe auch, wenn man einen Löffel Bärlauchpesto hinzufügt.


Hier geht's zum Anleitungsvideo zum Nachkochen!




Alle Rechte vorbehalten. In der Regel handelt es sich um meine Rezepte und Bilder, außer es wird hier bzw. direkt im Bild darauf verwiesen.


© Edith Huber


Kommentare:

  1. Das sieht sehr gut aus. Werde ich die Tage mal ausprobieren!

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  2. Ich vertraue dem Wetter auch jedes Jahr zu früh. Und bin dann meistens mal krank im März, oder zumindest stark erkältet. Ich lerne es einfach nicht!
    Suppen esse ich dann jedenfalls sehr sehr gerne :) Letzte Woche hab ich übrigens eine ganz normale Zucchini-Brokkoli Suppe gemacht, und hab dabei was Neues ausprobiert, "Spirulina". Das ist so eine Mirkoalge, soll laut meiner Tochter sehr gesund sein. Hier findet man mehr dazu. Also, die Suppe war lecker wie immer, aber die Farbe wurde mit dem Pulver mehr als ekelhaft :D Vielleicht muss ich nochmal mit der Dosis experimentieren. Aber grade ist es auch wieder zu warm für Suppen...
    glg
    Katja

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