Dienstag, 26. September 2017

Apfelschlangerl on demand



Mediaanalysen zur Folge, liegt die Zukunft der Informationsbeschaffung bei Youtube. Vor allem junge Menschen suchen zuerst ein Video bevor sie nach Texten suchen. Grund genug mein erstes Video zu gestalten. Und da unser Apfelbaum gerade Äpfel trägt, dachte ich mir, dass sich nichts so gut eignet wie ein Apfelschlangel.


Apfelschlangerl on demand

Leute, die meinen Blog kennen, wissen, dass ich schon öfter über ‚Karin’s Apfelschlangerl‘ berichtet habe. Da wir aber das Rezept lieben, lohnt es sich nochmals einen Blick darauf zu werfen. Das Wort Apfelschlangerl kann auch als Apfelstrudel bezeichnet werden. Es soll aber nicht irreführen, da der Teig ein Quarkteig (Topfenteig) ist. Gewöhnlich bekannte Apfelstrudel haben in der Regel einen Blätterteig. Meine Freundin Karin, von der ich das Rezept habe, hat diesen Strudel immer gebacken und konnte mich dafür begeistern.

Los geht’s


Rezept für zwei Schlangerl

Teig

  • 250 gr Mehl
  • 250 gr Topfen
  • 250 gr Butter (kalt)
  • Prise Salz


Zutaten alle zusammen auf ein Brett oder in die Teigknetemaschine geben und fest durchkneten, sodass am Ende ein ganzer Klumpen Teig entsteht. Diesen dann für 2 Stunden in Kühlschrank zum Rasten geben. (Für Eilige: Generell reichen auch 30 Minuten - Je länger der Teig jedoch rastet, desto besser lässt er sich danach verarbeiten.) In der Zwischenzeit kann man die Fülle vorbereiten.

Die Fülle

  • 1100 gr Äpfel
  • 100 gr Zucker (3-4 Esslöffel)
  • 50 gr Rosinen (Nach Bedarf. Man kann stattdessen auch geröstete Walnüsse nehmen)
  • 1 TL Zimt
  • etwas Rum
  • 70 gr Semmelbrösel
  • 70 gr Butter
  • 1 Dotter zum Bestreichen


Unsere Äpfel wurden uns unserem einzigen Apfelbaum gepflückt. Sie sind recht sauer und daher eignen sie sich gut zum Backen. Leider kann man das nicht immer so vorausplanen. Die Süße der Äpfel ist aber letztendlich entscheidend für den Geschmack. Man wäscht, entkernt und schält die Äpfel. Sinnvoll ist es die Äpfel zu raspeln, damit man sie nachher leichter in den Teig geben kann. Ich bin zumeist zu faul dazu und schneide sie dünn blättrig, was sich beim Füllen immer wieder rächt.  Zu den Äpfeln mischt man Zucker, Rosinen, Zimt und einen Schuss Rum, was man danach vermengt. Daneben Butter und Semmelbrösel auf den Herd stellen und anrösten lassen. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und mit einem Nudelholz ausrollen. Da es sich hier um einen Topfenteig handelt, braucht man gleich gar nicht davon ausgehen, dass dies ein zart dünner Teig wird. Es handelt sich hier eher um die rustikale, fette Variante. Den ausgerollten Teig auf ein sauberes Küchentuch geben und die Fülle in den Teig geben und zu einem Strudel formen Auf ein gefettetes Backblech geben und mit einem Ei bestreichen. Bei Umluft 180 Grad für 35 Minuten ins Rohr.

Zum Video geht es hier

Fazit

Wie immer war der Strudel sehr schnell zusammengegessen.





Alle Rechte vorbehalten. In der Regel handelt es sich um meine Rezepte und Bilder, außer es wird hier bzw. direkt im Bild darauf verwiesen.


© Edith Huber


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