Sonntag, 22. Januar 2017

Eine Bohnen-Melanzzani-Suppe - ziemlich deftig, aber gut

Wien im Winter hat so ein eigenes Gefühl. Es ist kalt, windig und die Berge sind auch weit weg. Für winterliche Hüttenromantik muss man weiter in den Westen von Österreich fahren. Meine bessere Hälfte und ich wohnen nun die nächsten Monate in der Hauptstadt Wiens und so muss frau mit den positiven und negativen Seiten einer Großstadt klar kommen.

Aufgrund einer schon länger anstehenden Renovierung mussten wir komplett nach Wien ziehen. Da ich mittlerweile zum Landei geworden bin, stand ich dieser Veränderung sehr skeptisch gegenüber. (Viel Verkehr, laut, keine Natur und so...) Doch man findet auch seine netten Momente hier. Nach einem längeren Spaziergang am Sonntag in der Früh musste es zu Mittag etwas Warmes und Deftiges sein.  Nichts ist da besser als eine gute Suppe. Nach einigem Kramen und Suchen bin ich bei einer Bohnen-Melanzzani-Suppe gelandet, die man wirklich als Wintersuppe beschreiben kann.

Wilde Tiere am Donaukanal am Sonntag in aller
Herrgottsfrüh, wo Wien noch geschlafen hat!

Zutaten

(3 Portionen)

  • 1 Melanzzani (=Aubergine)
  • 300 g weisse Bohnen 
  • 2 Knoblauchzehen
  • 250 g Ricotta
  • 500 ml frische Suppe (Brühe) (Gemüse-, Rinder oder Hühner) Ich habe eine Rindssuppe genommen.
  • eine handvoll Petersilie
  • eine handvoll Basilikum
  • 5 Esslöffel Olivenöl


Zubereitung


  1. Also, wenn man die Bohnen frisch macht, sollte man Sie über Nacht in Wasser einlegen und dann mind. 40 Minuten kochen. Ich für meinen Teil habe hier schon fertig gekochte Bohnen in der Dose gekauft. Daher habe ich mir diesen Kochschritt erspart. 
  2. Knoblauch, Petersilie und Basilikum fein hacken. Das Olivenöl in einem etwas höheren Topf heiß werden lassen und dann den Knoblauch mit den Kräutern dazu geben und knusprig anbraten lassen. (Das ist wichtig, damit der Basilikum und der Knoblauch die ätherischen Öle gut entfalten kann.)
  3. Zwischenzeitlich die Melanzzani in kleine Würfel schneiden. (Achten Sie darauf, dass die Würfel wirklich klein sind. Je größer die Würfel, desto länger die Zubereitungszeit.) Lassen Sie alles gemeinsam so zirka 10 Minuten anbraten.
  4. Anschließend die Bohnen und die Suppe dazu. Dies nochmals 15 Minuten köcheln lassen.
  5. Am Ende mit einem Besen den Ricotta dazu verquirlen.
  6. Die Suppe schmeckt mit knusprigen Weißbrot.


Fazit


Die Suppe ist eine sehr leckere gesunde Alternative und auf jeden Fall sehr nahrhaft. Geschmacklich ist sie sehr gut und für eine Mahlzeit ausreichend. Besonders gut macht sich das Aroma des Basilikum in Kombination mit dem Knoblauch. Das kommt wieder auf den Tisch.





Alle Rechte vorbehalten. In der Regel handelt es sich um meine Rezepte und Bilder, außer es wird hier bzw. direkt im Bild darauf verwiesen.


© Edith Huber 






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