Sonntag, 26. Juni 2016

Von Marie Antoinette als Gegenprogramm zur EURO bis hin zu Pasta mit Gemüse und Blauschimmelkäse





Je nach Betrachtungsweise leidet oder frönt man der medialen Fußball Beschallung. Ich für meinen Teil sehne mich nach den Tagen, ohne übertriebenen nationalen Gruppengeschrei. Wer nun Europameister wird, steht nicht unbedingt in meinem Fokus und daher widmete ich mich diese Woche den schönen kulturellen Dingen des Lebens, die man so in Wien tun kann. Freundin Natascha und ich gingen ins Ballette in die Wiener Volksoper und sahen uns Marie Antionette an. Der Hamburger Choreograf Patrick de Bana erzählt die Geschichte über die Habsburgerin Marie Antoinette. Sein Statement wir klar, nämlich, was passiert, wenn man das Leben der von ihrer Mutter Maria Theresia als Teenager mit dem französischen Dauphin zwangsverheirateten Erzherzogin einmal ganz aus deren Perspektive ablaufen lässt. Das Stück war schön und genau das richtige an einem Dienstag Abend.




Ansonsten zeigt sich der Sommer von seiner schönen Seite, was zum Kochen motiviert.Zumal der eigene Garten endlich Formen annimmt. Meine bessere Hälfte verbringt viel Zeit mit Unkrautjäten, Gießen und den Anstrengenden Arbeiten. Ich selbst hingegen, genieße eher die Ernteergebnisse.

Salbei Thymian Rosmarin

Am Speiseplan stand dieses Mal ein Gericht, dass ich als ich noch studierte gerne zubereitet habe, nämlich Pasta mit Gemüse und Blauschimmelkäse. Über Blauschimmelkäse scheiden sich die Geister. Es gibt sie von mild bis sehr würzig. Generell kann man für dieses Gericht einen würzigen, wie z. B. den französischen Roquefort nehmen, da durch die Pastasauce der Geschmack neutralisert wird. Menschen, die jedoch beim Konsum von kräftigen Käse ein wenig verhalten sind, empfehle ich eine leichte Variante. Die Zubereitung ist relativ simple, doch das Ergebnis ist die reinste Gaumenfreude. Ich gehöre sowieso zu den Menschen, die der Meinung sind, dass Pasta glücklich macht. Trotz low carb Bewegung und auch den negativen Ruf, den sie in den vergangenen Jahren bekommen hat, indem man sagt, dass Pasta dick macht, kann ich leider trotzdem nicht darauf verzichten.

Zu den Zutaten:

(Für 2 Personen)

  • 1 Zwiebel 
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Melanzzani (Aubergine)
  • 5 Champignons 
  • 1 Zucchini
  • 8 Oliven
  • 5 Kapernbeeren 
  • zirka 10 Cocktailtomaten
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 1 Teelöffel Chilöl
  • Olivenöl
  • Kräuter aus dem Garten: dieses Mal Basilikum, Salbei, Rosmarin und Thymian
  • 150 Gramm Blauschimmelkäse
  • 200 Gramm Pasta Ihrer Wahl
  • Salz, Pfeffer
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  1. Man hacke den Zwiebel in feine Stücke und gibt den gepressten Knoblauch dazu. Beides in einer Pfanne in Olivenöl anrösten.
  2. Zucchini, Champignons und Melanzzani in kleine Stücke dazu geben. Die Cocktailtomaten, ich verwende hierfür die aus der Dose, mit dem Tomatenmark hinzu fügen. Das ganze auf reduzierter Hitze mind. 15 Minuten köcheln lassen.
  3. Oliven und Kapernbeeren in Scheiben schneiden hinzufügen. Ein Teelöffel Chiliöl und Kräuter hinzu und mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Pasta nach Anweisung kochen
  5. Die Sugosauce mit der Pasta vermengen und den Blauschimmelkäse darüber zerbröckeln.

Fazit

War schon immer gut und bleibt gut.







Alle Rechte vorbehalten. In der Regel handelt es sich um meine Rezepte und Bilder, außer es wird hier bzw. direkt im Bild darauf verwiesen.


© Edith Huber 





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