Samstag, 24. Januar 2015

Der Waldorfsalat - ein Klassiker

Beschäftigt man sich mit Küchenklassiker, so trifft man bald einmal auf den Waldorfsalat. Ein Salat, den man in den mitteleuropäischen Ländern auch im Winter mit heimischen Zutaten frisch essen kann. Aber dieser Salat hat eine lange Geschichte...

Er ist ein Wintersalat. Die Zutaten bestehen zum größten Teil aus Äpfeln, Sellerie und Mayonnaise. Damit zählt er aber auch gleichzeitig nicht gerade zu den kalorienarmen Salaten. Heute habe ich ein wenig recherchiert und bin erstaunt, auf welche Geschichte dieser Salat zurück blickt.

Bekannt wurde der Salat, als er gegen Ende des 19. Jahrhunderts im New Yorker Hotel Waldorf (heute Waldorf-Astoria) zum ersten Mal serviert wurde. Das Rezept erschien 1896  im Kochbuch The Cook Book by Oscar of the Waldorf von Oscar Tschirky, der zu dieser Zeit Maître d’hôtel bei Waldorf war. In diesem Originalrezept wird statt des heute im Waldorfsalat üblich gewordenen Knollenselleries klein geschnittener Staudensellerie verwendet. Damals wurde noch keine Nüsse hinzugefügt. Mittlerweile ist dieser Salat ein Hotelklassiker. [1]

(King1893NYC) pg223 HOTEL WALDORF, FIFTH AVENUE

Nun zu meinem Rezept:

  • 100 g Walnusskerne
  • 3 säuerliche Äpfel 
  • 300 g Sellerie
  • 1-2 Zitronen
  • Sauerrahm, Joghurt, Mayonnaise
  • Salz, Cayennepfeffer, Zucker

  1. Dabei sollte die Sellerieknolle  grob geraspelt werden. Genauso sollte man die Äpfel - am besten schälen und raspeln.
  2. Zitrone darüber gießen und mit Cayennepfeffer würzen. 
  3. Die Walnüsse hacken oder klein gehackte kaufen. Wenn man eine Deko möchte sollte man aber ein paar Walnusshälften zur Seite legen.
  4. Alles mit einander vermischen.
  5. Nun, im traditionellen Waldorfsalat wird nur Mayonnaise verwendet. Wenn man jedoch den Salat ein wenig leichter haben möchte, mischt man einen halben Becher Sauerrahm, zu einem halben Becher Joghurt und 6 Esslöffel Mayonnaise.
  6. Mit Salz, Zucker ggf. Cayennepfeffer würzen und für mind. 3 Stunden in den Kühlschrank!
Es gibt auch Varianten, wo man mit Mandarinen oder Ananasstückchen den Salat dekoriert.

Fazit: Ist total lecker und auch immer ein gelungenes Essen wenn Gäste kommen. 

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Alle Rechte vorbehalten. In der Regel handelt es sich um meine Rezepte und Bilder, außer es wird hier darauf verwiesen.


© Edith Huber 

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