Sonntag, 9. November 2014

Eine Rote Rüben - Kartoffel - Cremesuppe


Nicht schon wieder Suppe, sah ich im Blick von meiner besseren Hälfte. Er musste gestern Rindsuppe nach Wiener Art essen und heute gibt es "Rote Rüben - Kartoffel - Cremesuppe".

In meiner Kindheit galten rote Rüben, oder rote Bete, wie die Deutschen sagen, zu einen 'arme-Leute-Essen'. In unseren Gefilden wird die Rübe hauptsächlich in Form eines Saltes gegessen. Doch sie kann auf jeden Fall mehr. Gerade jetzt im Herbst kann man Sie auch frisch selbst zubereiten. So, dachte ich mir, probieren wir mal eine Suppe damit. Es sei jedoch gleich vorweg gesagt, dass das Kochen mit Roten Rüben wirkliche eine Sauerei verursacht. Es sei daher empfohlen mit wirklich alter Kleidung zu kochen. Unabhängig davon, ob man die Rüben nun schon fertig gekocht oder frisch kauft. Die Suppe zahlt sich schon alleine wegen der prächtigen Farbe aus.

Rezept

  • 400 g Rote Rüben
  • 100 g Kartoffeln
  • 500 ml klare Gemüsebrühe 
  • 50 ml Schlagobers
  • 1 Messerspitze Zimt - nur einen Hauch
  • 1-2 frische Lorbeerblätter
  • 1 TL milder Essig
  • 1 TL getrocknete Chiliflocken
  • Salz
  • Pfeffer
  • Mandelöl




  • Rote Rüben und Kartoffeln schälen in Scheiben schneiden und zum zirka 40 Minuten mit den Lorbeerblättern kochen lassen. 
  • Anschließend den Lorbeer herausfischen und die Kartoffeln und die Rüben mit dem Pürierstab pürieren.
  • Mit Salz, Pfeffer, einer kleinen Prise Zimt und den Chiliflocken würzen.
  • Am Schluss den Schlagobers unterheben und mit Mandelöl beträufeln.

Fazit

Die Suppe schmeckt nicht wie eine typische "Gemüsesuppe", sondern hat eine sehr fruchtige Komponente und ist sicher nicht jedermanns Sache. Das Mandelöl passt sehr gut dazu, denn die nussige Komponente verfeinert den fruchtigen Geschmack der roten Rübe. Die Suppe ist für jene geeignet, die sich gern einmal auf ein kulinarisches Experiment einlassen. Wir haben sie zusammen gegessen und werden sie bestimmt wieder kochen.

Dazu empfehle ich das Bio-Mandelöl vom Fandler. Die Flasche zahlt sich aus, denn dieses Öl schmeckt auch sehr gut zu Salaten.



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© Edith Huber 

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