Dienstag, 2. Juni 2015

Kräuter richtig trocknen

Dies ist die Jahreszeit, wo ich beginne Kräuter zu trocknen. Geht man offenen Augen zu den Gärtnern so kann man auch hier interessante Mischungen finden.


Sind die Kräuter erst einmal geschnitten, ist es wichtig sie schnell weiter zu bearbeiten, denn jede unsachgemäße Lagerung kostet Aroma und Heilkraft.  Generell unterscheidet man zwei Methoden. Das Trocknen im Ofen und das Trocknen an der Luft.


Das Trocknen an der Luft

Die natürlichste Methode, Kräuter zu konservieren, ist das Trocknen an der Luft. Wichtig ist hier eine gute Luftzirkulation. Hängen Sie Ihre Kräuter büschelweise an einem trockenen, luftigen und schattigen Ort im Freien kopfüber auf, bis sie komplett trocken sind. Sind die Bedingungen optimal, dann sind die Kräuter
innerhalb von 4 - 5 Tagen fertig. Sie müssen dann beim Anfassen knistern und zwischen den Fingern zu Pulver zu zerreiben sein.  Bei weniger idealen Bedingungen dauert der Trocknungsvorgang ungefähr 2 – 3 Wochen. Für das Zusammenbinden kann man Bindfaden oder Bindedraht verwenden.

Im Ofen trocknen

Die schnellere, aber auch wenig schonendere Methode, ist das Trocknen im Ofen. Hier wählt man vorzugsweise die Temperatur von ca. 40 Grad Celsius aus (bei Umluft) und lässt die Ofentür ein wenig offen stehen, damit der Wasserdampf der Kräuter entweichen kann. Wenn die Blätter bei Berührung leicht rascheln, ist der richtige Trocknungsgrad erreicht.

Zum Aufbewahren empfehlen wir die Blätter nach dem Trocknen luftdichte, dunkle Gläser. Getrocknete Kräuter sind bis zu einem Jahr haltbar.

Wer sich seiner Sache ganz sicher sein möchte, sollte seine Kräuter nur aus biologischen Anbau beziehen. Eine tolle Initiative dazu ist Arche Noah. Hier kann man auch seltene Sorten noch beziehen.




Alle Rechte vorbehalten. In der Regel handelt es sich um meine Rezepte und Bilder, außer es wird hier darauf verwiesen.


© Edith Huber 




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