Donnerstag, 27. März 2014

Restaurantkritik: Goldene Zeiten - Nespresso Gourmet Weeks

Die Nespresso Gourmet-Weeks sind wieder voll angelaufen. Hier bekommt man Spitzengastronomie zu vernünftigen Preisen. Dies haben wir genutzt und dem asiatischen Restaurant "Goldene Zeiten" einen Besuch abgestattet.


Bereits zum 6. Mal lädt Nespresso seine Clubkunden, Gourmets und alle Genießer guter Küche zu den Nespresso Gourmet Weeks. Diese finden in diesem Jahr von 17. März - 13. April 2014 statt. Dies nahmen eine Freundin und ich zum Anlass, um eines der ausgewählten Lokale zu testen. Wir haben uns für das "Goldene Zeiten" im ersten Wiener Gemeindebezirk, Dr. Karl-Luega-Platz 5, entschieden. Der Besitzer des Lokals ist Jian Zaho, der aus der Provinz Zehjiang stammt, hatte in Österreich seine ersten kulinarischen Erfolge mit einem Chinarestaurant im 21. Wiener Gemeindebezirk, in der Pragastr. 39. Ziel der Nespresso Gourmet Weeks ist, Haubenlokale oder ausgewählte Gourmetküche in einer bestimmten Zeit zu annehmbaren Preisen der breiten Bevölkerung zu präsentieren.

Das drei-gängige Menü startete mit einem Gruß aus der Küche, der aus gerösteten Erdnüssen, scharfen Krautsalat und gebackenem Gemüse bestand, dass sehr pikant gewürzt war sowie Brotscherzln mit einem Krenaufstrich. Dies war sehr gut und hat angenehm überrascht.


Gefolgt wurde das das Amuse-Geule von dreierlei Wan Tan als Vorspeise, die von der Raffinesse der Höhepunkt des Gerichtes waren. Die Qualität war sehr hochwertig und der Geschmack einwandfrei.


Als Hauptspeise gab es eine scharfe Entenbrust, an der an und für sich geschmacklich nichts auszusetzen war. Positiv war hier zu erwähnen, dass die Entenbrust sehr traditionell gewürzt war und auch mit einer angenehmen Stärke versetzt war. Die Idee eine Entenbrust zu servieren, ist allerdings eine nicht sehr gewagte, da diese ja zu den beliebtesten Gerichten einen Chinarestaurants gehört.


Etwas enttäuschend war die Nachspeise, die aus gebackenen Bananen und Bananeneis bestand.

Fazit

Das Lokal ist sicher einen Besuch wert. Die Kosten für den Abend betrugen pro Person rund € 32,- was für ein höherwertigeres Gourmetmenü durchaus im Rahmen ist. Die Küche ist sehr gut und ich würde auf jeden Fall wieder hingehen, aber dann à la Carte von Speisekarte bestellen. Das Nespressomenü per se war sicher hochwertig, obwohl auch ein wenig einfallslos.

Alle Rechte vorbehalten. In der Regel handelt es sich um meine Bilder, außer es wird hier darauf verwiesen.

© Edith Huber 

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