Samstag, 15. März 2014

Das beste Bärlauch-Pesto der Welt

Das Wien an der Donau liegt, wissen die meisten. Was jedoch nur in wenigen Tourismusguides beschrieben steht, ist dass um Wien herum eine der größten städtischen Naturschutzgebiete liegt; der Wienerwald.

Kaum eine andere Großstadt der Welt kann auf ein so weites Waldgebiet vor ihren Toren blicken. Der Wienerwald ist der östlichste Ausläufer der niederösterreichischen Nordalpen und Wien. Landläufig beschreiben die Wiener diese Region auch als den "Speckgürtel" Wiens, wo sich viele Wiener Familien ein Einfamilienhaus mit Garten leisten. Dieses Waldgebiet bietet nicht nur Erholung, sondern auch die fantastische Möglichkeit die Früchte des Waldes zu sammeln. Jetzt ist wieder Bärlauchzeit, und man sollte die Möglichkeit nicht auslassen, köstliche Gerichte mit Bärlauch zu kochen. Eines meiner absoluten Favorits ist dabei das Bärlauch-Pesto.


Rezept

(4 Portionen)

  • 200 g Bärlauch
  • 200 g Pinienkerne
  • 200 ml natives Olivenöl
  • 100 g Pecorino
  • Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

Beim Sammeln von Bärlauch, bitte ich zu beachten, dass es  Verwechslungsmöglichkeiten gibt, vor allem mit dem giftigen Maiglöckchen. Pflücken Sie also nur, wenn Sie in der Lage sind die Pflanze eindeutig identifizieren zu können. Bärlauch ist mit Knoblauch verwandt. Wenn man die Blätter aneinander reibst, muss ein typischer Knoblauchgeruch entstehen. 

  • Bärlauch abwaschen, trocknen und schütteln. Etwas für die Garnierung beiseite legen, Rest fein hacken. 
  • Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fettzugabe anrösten. Man röstet sie so lange, bis sie leicht braun sind. Es ist darauf zu achten, dass sie nicht zu dunkel werden. 1 EL davon beiseite stellen, übrige Kerne grob hacken. 
  • Bärlauch, Pinienkerne in einen Mörser geben und langsam mit dem Öl angießen. Dies wird so lange gemacht, bis eine feine Paste entstanden ist.
  • Pecoriono fein reiben und unter die Paste ziehen. Mit Salz sowie Pfeffer würzig abschmecken. 
Das Pesto schmeckt herrlich zu Pasta und lässt sich auch noch weiter verarbeiten zu Aufstrichen udg. In Gläser abgefüllt ist es außerdem ein schönes Geschenk.


Alle Rechte vorbehalten. In der Regel handelt es sich um meine Bilder, außer es wird hier darauf verwiesen.

© Edith Huber 

Kommentare:

  1. Edith , rund um Weimar gibt es Wald ,Wald,Wald, und Bärlauch ohne Ende. Ist nun der Bärlauch rund um Wien besser ,order doch der Bärlauch rund um Weimar ???
    Gruß Schnippelboy

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    1. Vermutlich gibt, es mehrere Orte auf der Welt, wo Bärlauch super gut ist. ;-)

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    2. Karlruhe jede menge, weinheim auch

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