Sonntag, 16. Februar 2014

Knoblauchöl für Feinschmecker

Nicht, dass wir Vampire daheim hätten, aber eines muss man klipp und klar sagen, wir haben einen fulminanten Knoblauchkonsum. Bessere Hälfte klagt zwar immer über meinen großzügigen Einsatz in der Küche, da ihm aber das Essen schmeckt, sehe ich das als Inspiration.

Eigentlich bin ich mit sehr knoblauchhaltigen Speisen aufgewachsen. Bei uns gab es immer den Gurkensalat mit Knoblauch, gegrilltes Fleisch mit Knoblauch und nicht zu vergessen sind die zahlreichen Gulaschgerichte, denen es auch nie an der gehörigen Portion Knoblauch fehlte.

Lernt man die italienische Küche lieben, so sieht man sehr schnell, dass hier sehr viel mit Knoblauch gearbeitet wird. Besonders schmackhaft finde ich Kräuteröle. Egal, ob eingelegte Chilis, gemischte Kräuter oder eben auch Knoblauch verleihen diesen Ölen einen wunderbaren Geschmack. Knoblauchöl kann zum Marinieren von Fleisch- und Fischgerichten, Pizza oder Salaten genommen werden. Wichtig ist, dass man dazu nur hochwertige, frische Zutaten verwendet.

Rezept

  • 3–4 Zweige Rosmarin, gewaschen und gründlich trockengetupft
  • 1 ganze Knoblauchknolle, Zehen geschält und in dünnen Scheiben
  • 1–2 TL Meersalz
  • 15 bunte Pfefferkörner
  • 500 ml Olivenöl
Um das Rezept aufzupeppen, kann man noch Chilis oder andere Kräuter dazu fügen.




Zutaten in eine passende Flasche füllen. Mit Olivenöl so auffüllen, dass alles bedeckt ist, und verschlossen 3–4 Wochen ziehen lassen. Man kann die Zutaten dekorativ in der Flasche lassen, oder das ganze abseihen und nur das Öl in eine Flasche füllen. 

Voilà




Alle Rechte vorbehalten. In der Regel handelt es sich um meine Bilder, außer es wird hier darauf verwiesen.
© Edith Huber



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen