Freitag, 21. Februar 2014

Ein wunderbar cremiges Ruccola-Risotto



Es scheiden sich die Geister. Heißt es nun der Risotto oder das Risotto?  Also "der Risotto", kommt ja aus dem Italienischem und wird dort in der maskulinen Form verwendet - il Risotto? Kann man das einfach so übernehmen? Wikipedia ist toleranter und schreibt "der oder das". Nun, eigentlich ist es ja egal, ob der oder das. Ich habe entschieden ein wunderbar cremiges Ruccola-Risotto anzufertigen.



Rezept:

4 Personen

  • Olivenöl
  • 1 Stück Zwiebel (mittelgroß)
  • 250 g Risottoreis
  • 100 g Parma Schinken
  • 100 g Ruccola
  • 100 g Parmigiano Reggiano
  • 1 l frische Rindssuppe am besten nach diesem Rezept
  • 1 dcl fruchtiger Weißwein
  • 40 g Butterflocken 
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle




  1. Das wichtigste für ein gutes Risotto sind hochwertige Zutaten. Scheuen Sie sich nicht eine echten Parma-Schinken und einen echten Parmigiano Reggiano dafür zu kaufen. Sie werden es im Geschmack merken. Wir wollen aber nicht vorgreifen.
  2. Den Zwiebel ganz fein würfelig hacken und im Olivenöl anrösten. Dabei aber darauf achten, dass er nicht zu dunkel wird. Den Reis dazu geben und glasig werden lassen. Mit dem Wein ablöschen
  3. Daneben einen Topf mit der Rinderbrühe hinstellen und Schöpfer um Schöpfer langsam unterrühren. Die klassische Art Risotto zuzubereiten ist, die Flüssigkeit in kleinen Mengen dazuzugeben und dabei ständig zu rühren, damit, die im Risotto enthaltene Stärke, aufgeschlossen wird und das Risotto schön cremig gelingt. Das Ganze 20 Minuten lang kochen lassen.
  4. Danach den Ruccola dazu und ständig rühren. Nach zirka 5 Minuten die Butter hinzu fügen.
  5. Am Schluss kommen dann der Parma-Schinken und der Parmigiano Reggiano dazu.
  6. Mit Salz und Pfeffer würzen und nach Wunsch noch mit Parmigiano Reggiano garnieren.



Bessere Hälfte, der von mir den Kosenamen "Mader" erhalten hat (jeder möge an dieser Stelle sich selbst überlegen, wie man zu so einem Kosenamen kommt...) hat dazu angeregt, man möge das Gericht einmal mit Emmentaler und ohne Ruccola probieren. Wie schon in vielen Beiträgen zuvor angemerkt, mag er so das "ausländische Zeugs" nicht. Nichtsdestotrotz hat er alles zusammengeputzt und konnten sich kaum mehr rühren nach dem Essen.

Alle Rechte vorbehalten. In der Regel handelt es sich um meine Bilder, außer es wird hier darauf verwiesen.
© Edith Huber

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